Endphasenkapitalismus

Einen ähnlichen Hauch von Endphasenkapitalismus mögen Leser eines weiteren, äußerst lesenswerten Artikels der New York Times über „Pop-up Experiences“ verspüren. „Pop-up Experiences“ sind temporäre, meist rein auf Visualität und die perfekte Oberfläche ausgelegte „Ausstellungen“, die Inhalte höchstens Alibi-haft vermitteln, und in allererster Linie ebenfalls als Selfie-Kulissen dienen. In der New York Times schildert Autorin Sapna Maheshwari ihre Eindrücke beim Vorhaben, jegliche „Pop-up Erfahrung“ aufzusuchen, die New York in den vergangenen Wochen zu bieten hatte. Was als lustige Idee für eine Story begonnen hatte, habe sich schnell „zu einem masochistischen Marsch durch Abgründe der Sinnlosigkeit“ entwickelt, so die NYT-Journalistin.

Source: Influencer Marketing bizarr: Jetzt kommen simuliertes Wohnen und Selfie-Fabriken | OMR – Online Marketing Rockstars

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