Authentizität ist ein hart zu schluckender Brocken. Viel von der Authentizität wird über Sprache vermittelt: wie redet jemand, sobald er sein privates Umfeld verlässt, wie verhält er sich in anderen sozialen Gruppen, beeinflusst ein Ethnolekt, Soziolekt, oder eine andere Varietät seine Ausdrucksweise in neuen Umgebungen; passt die Person sich ihrer gewählten Umgebung an, oder fügt sie sich durch Rebellion ihrer Sprachwahl? Ich bediene mich gerne des “Crossings”, nicht unbedingt satirisch, auch nicht ironisch, sondern nur distanzierend, so wie um zu sagen: mir ist bewusst, dass ich nicht zu euch gehöre, mir ist auch bewusst, dass ihr denkt, dass ich nicht zu euch gehöre, hier besteht kein Anspruch auf Authentizität, das hier ist etwas, was ich mache, um in eine neue Rolle zu schlüpfen.

Die Gelegenheit, das, was ich gerne mache so umzusetzen, dass ich dafür Geld verdiene, bedeutet auch, mich hinter dem Crossing zu verstecken und mich einer Umgebung anzupassen, die mich als unauthentisch verstößt. Genaus werde ich auch von meiner Peer Group verstoßen, die meinen Rollenwechsel nicht gutheißt – warum auch? Auch das ist ja ein Beweis, das mir nichts an meiner (sprachlichen) Herkunft liegt.

Aber es ist, wie es ist, und ich bin die einzige, die damit umgehen muss – bis ich es nicht mehr muss. Dabei sind es eben nicht die Low Hanging Fruits oder die Opportunities, die mir zeigen sollte, wo es lang geht, sondern immer auch der Blick nach oben, unten, links und rechts: was ist vielleicht schwieriger zu erlangen, aber ohne mich wieder und wieder hinter irgendwelchen Entschuldigungen zu verstecken?

Eines Tages möchte ich meinen Idealen entsprechen und mich nicht aufgrund von Ohnmacht vertrösten. Meine Ansprüche sind nicht mal hoch: alles ist möglich. Ich darf nur nicht immer die einfache Entscheidung treffen, manchmal muss es eben auch länger und härter sein.

unsaid ·

basquiat warhol the radiant child

i appreciate Complex’ efforts

i do believe though that neither scott nor rocky are even remotely close to WARHOL and BASQUIAT

so in terms of credibility.. fuck that, man.

commes des fuckdown asap rocky beanie hat

commes des fuckdown. fucking love it.

cream get the money

seth godin is spot on, yet again. this is a great example on how blogs and PR agencies (or their clients) work together. it starts out with favors, but it usually ends in business clinch.

The most corrosive sort of this network amplification goes like this: I do something for you unasked. Then I do something again. Perhaps I even tout you or your work a third time. Then I come to you, point out how generous Ive been and ask for you to do something for me. Or I network my way to one person and then use that platform to reach three more, and repeat until Ive worked the entire digital room.

via Seths Blog: Trading favors.

You know we can get away
Because I’m calling your name
Every day I feel this pain
But you just turn and walk away

I just can’t keep hanging on
To you and me
I just don’t know what is wrong
With you and me

honestly not sure whether to like this or not.

jhameel ·

Now an official writer for MTHRFNKR, formally known as Post-Dubstep.

We live half in the nostalgia of the mainstream, half in a transition to a digital craze. What happens when the “democratic” force of a younger generation takes over our blogs, our twitter feeds and our power? What’s the next generations’ 20-30 year olds going to listen to if not an even bigger melting pot of sounds and influences?

Post-Dubstep.

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