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07.2014 / brand eins und die Frauenfrage

Das Geschlecht derer, die sich engagieren, ist uns egal. Und die immer wieder aufflammende und zunehmend heftiger geführte Debatte um den statistisch korrekten Frauenanteil schmerzt mich vor allem, weil ich sie als Rückschritt empfinde. In einer Zeit, in der wirklich Grundlegendes geschieht, beleben wir die Geschlechterdebatte? Zählen, wie viele Frauen in brand eins erwähnt werden, dort schreiben oder Führungspositionen haben?Nun denn: Beim letzten Punkt sieht brand eins nicht schlecht aus – alle unsere Vorstände sind weiblich, die Frauenquote liegt also bei 100 Prozent. Bei den Autoren überwiegen die Männer, offenkundig interessieren sich die Kolleginnen nicht so für Wirtschaft. Zumindest ist das Verhältnis der Vorschläge, die wir von freien Autoren bekommen, zwei zu acht – ja, ich habe nun tatsächlich gezählt. In der Magazin-Redaktion sind von 16 Menschen sieben weiblichen Geschlechts, online ist das Verhältnis zwei zu eins, brand eins Wissen ist komplett weiblich, der Verlag überwiegend sechs zu drei.

via brand eins und die Frauenfrage – brand eins online.

(Culture & Sociology)