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Mourning the Low-Rent, Weirdo-Filled East Village of Old

I came to New York because I needed the city, and New York is for people who need cities, for those who cannot function outside of one. Open and permissive, insulating you with the sort of anonymity you can’t find in a small town or suburb, the city allows us to expand, experiment, and become our truest selves. In the New York of the early 1990s, there was no better place to perform that labor than the East Village.

Source: Mourning the Low-Rent, Weirdo-Filled East Village of Old


Zimmer befreit

Aus keiner europäischen Stadt war aber auch so viel Industrie verschwunden wie aus Berlin. Der Tourismus versprach zumindest ein paar Jobs in Dienstleistungsberufen. Die Stadt legte sich Besuchern zu Füßen und Imagekampagnen auf. 2006 zählte das Amt für Statistik fast 16 Millionen Gäste-Übernachtungen, ein Drittel der Reisenden kam aus dem Ausland. Im vergangenen Jahr waren es über 31 Millionen Übernachtungen, fast 46 Prozent kamen nicht aus Deutschland.

Source: Wohnen ǀ Zimmer befreit — der Freitag

Wenn deine Wohnung ne geilere Karriere macht als du


Max Scharnigg – München

In München kannst du nicht einfach essen gehen, die zwei Dutzend guten Restaurants sind alle immer reserviert, du musst Tage vorher anrufen. Und wenn du aus dem Kino oder Theater kommst, gibt’s nichts mehr, weil die Köche hier um 22 Uhr flächendeckend das Kochen einstellen. In der Bierstadt München kannst du nix trinken, einfach mal schnell ein Bier, für so was musst du hier richtig eine Idee, einen Plan haben. Wenn nicht, endest du nach viel Gerenne in einer der Folklore-Schänken oder in der letzten Spelunke, wo noch ein Platz frei ist. Nirgends sind die Eck-Italiener so mies wie in der nördlichsten Stadt Italiens, die Speisekarten laminierter, die Wirte unlustiger. Ich weiß, du hast jetzt gleich ein paar Ausnahmen parat, aber wir sprechen hier von den lebenswichtigen Aufgaben einer Großstadt. Ich will nicht eine Handvoll guter Beispiele, nicht drei gute Läden in einer Millionenstadt. Eine Stadt soll ihre Leute verdammt noch mal nach der Arbeit unterhalten, betören und sedieren. London ist auch eine fiese, verspiegelte Bürostadt, aber da rennen die Anzugmenschen um 18 Uhr zu Tausenden in die tausend Pubs und saufen sich solidarisch an, und alle kriegen irgendwo einen Tresen und niemand schaut und niemand hat reserviert. Und mittags gehen sie alle zu tausenden dampfenden Takeway-Läden und Ständen, die so tadellos, modern, international und interessant sind, dass sie bei uns wieder zwei Monate voraus ausgebucht wären. Hier hingegen stapeln sich die Bürogemeinschaften vor dem letzten verbliebenen Döner der Straße. Der Rest isst in der Kantine, fühlt sich workhard-playhard und geht trotzdem nach Feierabend brav heim, in eine hässliche, niedrige, kleine Isolierfensterwohnung, weil’s uns die alten Häuser nun mal zerbombt hat und seitdem nur mit Kleingeist gebaut wurde. In Italien kriegst du an jeder Ecke ein Glas Prosecco, was Kleines dazu, in Wien hast du bis spät in die Nacht überall tadellose Ober, die dich akkurat mit Gulasch und Wein versorgen, egal in welchen Zustand du ankommst, in Lissabon kannst du dich den ganzen Tag in einem der winzigen Jugendstil-Kioske verköstigen und vor dem Schlafengehen noch Kirschschnaps trinken bis der Boden klebt. Herrgott, sowas sind doch die Basics, da müsste man doch gar nicht drüber reden, schon gar nicht in so einer Speckgürtel-Wohlstandsgemeinde. Aber hier schwitzt du, wenn sich ein Gast spontan ankündigt, wenn du mit den Nachbarn mal schnell irgendwohin hocken, einen weitgereisten Interviewpartner Nachmittags irgendwo schön empfangen willst oder auch nur eine Flasche Wein kaufen nach acht Uhr, da musst du googlen, gibt’s diesen eine Tankstelle in der Innenstadt noch? Nö.

Source: Max Scharnigg


Liegenschaftspolitik Friedrichshain-Kreuzberg

Das heißt, ins Gemeinwohl zu investieren, lohnt sich für profitorientierte Investoren nicht?

Es kommt darauf an, wie viel Gewinn sie erwarten. Angesichts der Niedrigzinsphase und der geringen Ertragsaussichten an den Finanzmärkten erleben wir zurzeit eine globale Kapitalflucht in Immobilien, vor allem in Großstädten. Die Spekulation auf den Boden, die überhitzte Dynamik von Aufwertung und Vermarktung, das sind gelernte Techniken der Profitmaximierung – mit grotesken Folgen: Der Lebensraum der Menschen wird zur Ware, die international gehandelt wird. Aber auch gemeinwohlorientierte Banken und Fonds haben derzeit viel Geld für Investitionen. Berlin ist trotz steigender Immobilienpreise im internationalen Vergleich noch unterbewertet, die Stadt bleibt attraktiv für Kapitalgeber*innen. Die Politik muss dafür sorgen, dass daraus langfristige und nachhaltige Rendite für die Stadt wird. Es lohnt sich auch für den Staat, in diese Zukunft zu investieren.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/baustadtrat-florian-schmidt-wie-kaufen-wir-friedrichshain-kreuzberg-zurueck/19259284-all.html

Zusammenhänge verstehen, besser argumentieren, Lösungen finden.


The Berlin Reader: Q&A with Andrej Holm

A popular notion these days seems to be that Berlin will be like Manhattan or London in 30 years, i.e. too expensive for anyone but bankers and art dealers, and with a correspondingly squashed subcultural scene. Do you agree?

AH: The specific routes forward depend on political legislation and so on. But all the breaks within Berlin’s urban structure, those that have traditionally allowed political mobilization and confrontation, and open public discourse, will no doubt ensure that Berlin will develop in another way. I cannot prophesy the direction of course, but the city certainly has the opportunity to learn from the experiences of other cities.

Source: The Berlin Reader: Q&A with Andrej Holm


der kern der holm debatte

Das ist der tatsächliche Kern der Holm-Debatte: eine gesellschaftspolitische Richtungsauseinandersetzung in der Stadt-, Bau- und Wohnungspolitik. Dabei macht man es sich linkerseits zu einfach, wenn man nur die Immobilienwirtschaft als Träger dieser Kampagne gegen Holm ausmacht. Die Immobilienwirtschaft hat von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Haltung zur LINKEN und zu Holm an der Spitze der Bau- und Wohnungspolitik Berlins aufkommen lassen. Dass sie und ihre Einfluss-Agenturen in der Holm-Auseinandersetzung aktiv mitmischen, ist üblicher Interessenlobbyismus. Staatssekretär Holm ist schlecht fürs Geschäft, nicht dass er die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingung desselben in Frage stellen könnte, aber der Immobilienmarkt ist stimmungssensibel. Zum einen geht es dabei um verlässliche Renditeaussichten bei Investitionsentscheidungen – ob Neubau, Sanierung oder Handel. Zum anderen ist ein Staatssekretär Holm als Symbolfigur geeignet, den Widerstandsgeist der Berliner Mieterschaft gegen Verwertungspläne der Eigentümer und Investoren zu stärken.


Share Deals auf dem Berliner Immobilienmarkt: Düstere Geschäfte

Ein Haus gewinnbringend zu verkaufen, ist ein gutes Geschäft. Es wird noch besser, wenn man schon im Einkauf Steuern sparen kann: Hier steht Taliesin exemplarisch für eine Tendenz, die für immer mehr Unbehagen bei Steuerbehörden und Privatkäufern sorgt. Während in vielen Städten die Grunderwerbssteuer für Käufer einzelner Wohnungen – darunter auch die Kunden, die sich in nicht allzu ferner Zukunft ein Stück aus Taliesins sorgsam filettierten Beständen sichern werden – steigt und steigt, zahlen Player wie Taliesin die sechs Prozent, die gerade etwa in Berlin anfallen, einfach – genau – gar nicht.Denn statt Gebäude kaufen Firmen wie Taliesin längst andere Firmen, die Gebäude besitzen. Zumindest teilweise. Der Kniff: Wenn sie von der Firma maximal 95 Prozent kaufen, ist keine Grunderwerbsteuer fällig, da sie ja kein vollständiges Gebäude gekauft haben. Die einzige Bedingung: Die restlichen, mindestens fünf Prozent muss eine Firma kaufen, die keine Verbindung zur ersten hat. Berlin entgehen dadurch laut einer Studie der Beratungsfirma Aengelvelt, die die „Immobilien Zeitung“ zitiert, circa 200 Millionen Euro Steuern pro Jahr; allein 2015 wurden hier Immobilien im Wert von vier Milliarden Euro als Share Deal gekauft. Tendenz steigend.

Source: Share Deals auf dem Berliner Immobilienmarkt: Düstere Geschäfte – Berlin – Tagesspiegel


Most Germans don’t buy their homes, they rent. Here’s why

Economists think German housing policy struck a much better balance between government involvement and private investment than in many other countries. For instance, in the UK, when the government gave housing subsidies to encourage the building of homes after the war, only public-sector entities, local governments, and non-profit developers were eligible for them. That effectively squeezed the private sector out of the rental market. In Germany, “the role of public policy was to follow a third way that involved striking a sensitive balance between ‘letting the market rip’ in an uncontrolled manner and strangling it off by heavy-handed intervention,” wrote economist Jim Kemeny, of the German approach to housing policy.

Source: Most Germans don’t buy their homes, they rent. Here’s why


Crowded wave pool in China

Crowded wave pool in China


Problemlösung

Sie erklärt dann, wie man der betroffenen Person am besten helfen könne: In dem man sich ganz ihr zuwende. Uditi sagt: „Spricht mit der Person, die gerade Gewalt erfährt. Sag hallo. Stell dich vor und gib ihr die Hand. Und sei einfach da. Unterhalte dich mit ihr, über irgendetwas, ganz egal. Das Wetter. Den Busfahrplan. Fußball.“Warum rät sie also davon ab, den Täter direkt zu konfrontieren? Uditi Sen sagt dazu, dass verbale Gewalt und rassistisches Bullying nicht funktioniere, wenn mehrere Menschen sich unterhalten würden. Die Opfer seien in der Regel allein, eventuell eine Mutter mit Kind oder maximal zwei Frauen. Als Gruppe könne man betroffene Personen effektiv schützen, daher sei ihr Tipp, mit den Personen selbst und um sie herum eine Gruppe zu bilden.

Source: EF | Ein wirklich guter Tipp, wie man mit Rassisten umgehen sollte


overall


Berliner Verachtung

Manchmal beschreibt der Erzähler seinen Wohnort mit Stolz, manchmal nuschelt er entschuldigend in sich hinein, vor ein paar Jahren sei es hier noch nicht so trubelig gewesen. Und das Gegenüber? Der reagiert gleich, unabhängig von Bezirk, Kiez oder Straße: mit Verachtung. Denn egal, wo man in Berlin wohnt, man macht es falsch.

Source: Verachtung, egal in welchem Berliner Kiez man lebt | Berliner Zeitung


Everything Nice

man guckt sich um, linksrechtslinks, wer noch sidebyside ist: checkliste raus und dort bei denen ein kreuz machen, die mit dir richtung zukunft spurten, dabei gleichzeitig eine intensive, herausfordernde konversation halten und dich gleichzeitig mit ihrer gelassenheit umhauen können. sie laufen nicht neben dir, sondern ein bisschen vor dir, sodass du immer das gefühl hast, auch ein bisschen räuber und ganz arm zu spielen.

währenddessen schlender ich, in meinem eigenen rythmus, manchmal pirouetten drehend und manchmal stehenbleibend um eine kleine ranunkel zu pflücken, neben dir her, bis du weg bist. ich versuch zwar hier und da durch einen kleinen sprint aufzuholen, und anfangs, als die distanz noch nicht so groß war, hast du dich noch umgedreht nach mir und gewunken und gezogen und gerufen, damit ich auf dein level wiederkomme. ich würde doch so gerne! aber ich kann nicht, denn meine sidekicks sind alle noch hier, wir tapsen und tanzen im dunkeln zusammen, und auch wenn wir uns nichts mehr zu sagen haben, aber hier kommt keiner außer Atem.

ach so, das reicht dir nicht.
die magic: gone.

man muss dir das konzept der gelassenheit verkaufen.
dir diese schlenderei schön machen.
mit deiner aufmerksamkeit und deinem verstand flirten.

aber die zeit der kollektiven super-sales ist vorbei. run forest trump, run.

hier eine kleine weisheit auf deinem weg durch’s etappenziel: du wirst schnell langsamer und merken, dass die zombies immer noch hinter dir her krepeln und dann wirst du müde in unsere lachenden arme fallen und nichts zu sagen haben, also kannst du dein maul auch jetzt schon halten und so schnell rennen, wie du kannst. gönn dir die 1-5 minuten dort, wo man sich noch aussuchen kann, wer man sein möchte.


G.P.S. Directions for Getting Home Drunk 

Once you figure out you had that many drinks, vaguely wonder if you did anything embarrassing at the party, fully aware that you’re still too drunk to gauge what constitutes embarrassing behavior. Enter an endless loop of anxiety. Was it rude that you didn’t say goodbye to the host? Was she mad at you? Was it because you spilled your Aperol spritz on her white couch while doing an interpretive dance to the new Adele song? Was it because she didn’t see that you brought beer, so she thought that you were mooching off her generosity?

Source: G.P.S. Directions for Getting Home Drunk – The New Yorker

filed under “could be relevant for research, but probably isn’t”
very entertaining read anyway. spot on.


BrutalistParkingGarage

“brutalist parking garage” lol

Source: BrutalistParkingGarage


what ramadan in damascus looks like

The Hakawati, as the storyteller is commonly known in the Arab world, would become the centre of attention for many people who were not necessarily diligent readers of print fiction, but rather keen listeners to storytelling. Inside the café, you would smell different kinds of tobacco flavours like the pure Latakia tobacco, called Timbak, and also light fruity flavours of Maasel. You will be offered a menu of non-alcoholic drinks the like of which will never be matched anywhere in the world. Damascus Ramadan is known for such widely consumed drinks like tamarind, liquorice, rosewater, and also Toot Shami, the special Damascus berry drink. You would observe the affability and charitableness of the goers to these cafes. People insist on buying each other drinks and Shishas. They also show a lot of sympathy towards each other, a practice which is now so needed as the nation is becoming rife with splits and divisions.

via What Ramadan in Damascus looked like – Your Middle East.


the halal guys

[5] as a cart located on 53rd and 6th.[4][6] The cart began as a hot dog vendor, however Abouelenein believed that the hot dog was not a satisfying meal and switched to the current menu of chicken, gyro meat, rice, and pita in 1992.[4]

The cart has caused a decline in the popularity
of hot dog vendors in New York City and has influenced many imitation carts.[4] A cart known as New York’s Best Halal Food also located on 53rd and 6th next on the SW corner, weekdays until 7pm. It is unknown which cart was located at the intersection first. ‘New York’s Best Halal Food’ also has a strong following and long line of lunchtime patrons. They wear similar attire (bright yellow shirts) and serve the same type of food though the texture, taste, and freshness is slightly different.[7]

On October 28, 2006, a fight that started on line ended with 23-year-old Ziad Tayeh stabbing and killing 19-year-old Tyrone Gibbons.[8] Tayeh was later found not guilty, as the jury found that he acted in self-defense. The fight began after one accused the other of cutting in line.[9]The New York Times once reported that the owners had hired bouncers.[4]


inneneinrichtung / dsg tbt

Wer in Berlin ankommt hat nach einer Weile das Gefühl, den ästhetischen Ansprüchen der Stadt nicht gerecht zu werden. Mit dem Mietvertrag unterschreibt man nämlich auch den Verlust seiner trashigen, unbelasteten Seele, die sich gerne auch auf IKEA-Möbeln ausruht. Wer in dieser Stadt mit Rang und Namen überleben möchte, der muss sich auch an ihre Statussymbole gewöhnen: Fixie statt BMW, Air Max statt Luis Vuitton, Reichtum statt reich tun. Das man für all das fast mehr Geld braucht als für die erste Eigentumswohnung vergisst man als studentischer Langzeitpraktikant spätestens wenn man die erste geschenkte Line auf dem Klo eines Clubs zieht, in den man auch problemlos mit Jogginghose rein kommt. Ich esse lieber Haferflocken als auf einem OTTO-Katalog-Futonbett zu schlafen, nur dass das klar ist. Klischee hin Klischee her, alle kennen die Wahrheit: Praxis kennt keine Gnade – hier geht es um Funktionalität im minimalistischen, moralverträglichen Berlindesign. Wer braucht ein Auto in der Großstadt, wenn man seine zwei Quotenkinder in seiner Allwetter-Fahrrad-Kapsel transportieren kann? Eben.

Von Bar über Boutique bis Hansaviertel ist alles so straight und schlicht und innovativ und kreativ und augenweidig wie es sein kann. Wer sich an diese schlichte Benimmregel der Inneneinrichtung nicht halten kann, der wird von den biestigen umgebauten Türsteherinnen ausgelacht, zurück zu Mama geschickt, von oben bis unten mit den Augen verurteilt und als uninteressante Dorfkuh abgetan. Deine Jack Wolfskin Jacke ist so peinlich wie dein 9-5 Job, Bitch.

FreundevonFreunde sei Dank gibt es ja so eine Art Ästhetik-Standard, den man vor seinem Umzug schon mal üben kann. Die Verzweiflung in den Augen des Berliner Frischbluts, wenn es in die von Provisionen bestochene Wohnung zieht: scheisse, die Bude ist saniert. Der Horror. Schnell, reiß den Putz von der Wand, die Dielen aus den Boden und mal dir deinen eigenen Stuck an die Decke!

Lasst es euch von mir sagen: es ist nicht einfach, “arm aber sexy” zu sein. Inneneinrichtung: karg und schlicht, bloß nicht belastend, “Vintage” mit Seele, Fundstücke auf dem Flohmarkt für unschlagbare Preise, und alle bewundern wie schön du es hast, mit den Büchern und der Matratze auf dem Boden, dem Bauhaus-Fotoband, dem iMac auf dem Sekretär, der antiken Lampe, das ironisch gemeinte Poster, der leere Bilderrahmen der an der Wand hängt, die wuchernde Pflanze in der Ecke, die dreckigen Fenster ohne Gardinen. Der Heroin Chic der Inneneinrichtung.

Wohin aber mit solchen Dingen wie: Druckerpapier, Bettwäsche, Werkzeug, Medikamenten, lose herumfliegende Kabel, Elektronik-Verpackung, Tacker & Tesafilm, Reisekoffer (selbstverständlich auch Vintage). Ach so, stimmt, es wohnen ja alle in 300 Quadratmeter Altbauten, da gibt es bestimmt einen kleinen Raum in der Wohnung in dem dann der Ausnahmezustand von “praktischen, aber nicht gut aussehenden” Dingen herrscht. Das Bügeleisen zum Beispiel. Außer es wurde von Dieter Rams designed, dann ist es auf einem dänischen Holzregal drapiert worden.

Mir wurde mal – subtil herablassend – gesagt, dass ich “schön pragmatisch” wohne. Damit war gemeint: ich habe einen IKEA Schreibtisch, eine IKEA Kommode, eine IKEA Matratze, ein IKEA Regal, zwei uninteressante und ziemlich gebändigte Pflanze, einen Bürostuhl den ich mir bei Amazon bestellt habe und Laminat, OH MEIN GOTT, Laminat auf dem Boden. Anders ausgedrückt: mein Zimmer wird nie Geschlechtsverkehr miterleben. Auf der Skala von 1 bis iGNANT bin ich irgendwo bei minus Fünf, also da, wo sich indischer Bollywood mit skandinavischen Massenproduktionen trifft, kurz vor minus 6, also Fliesentischen, Lavalampen und Bravo-Poster.

Nach fünf Jahren in dieser Stadt kann man vieles über mich behaupten, aber leider nicht, dass mein Sinn für Einrichtung irgendwie dazu gewonnen hätte. Mein Lebensraum ist so etwas wie die Anti-Heterotopie der ästhetischen Gesellschaft. Für den Selby-Typen wäre mein Zimmer so etwas wie die persönliche Hölle, das kann ich garantieren. Das Ausmaß der Katastrophe – erst kürzlich um kitschige Masken aus dem Urlaub erweitert – ist bei “Berliner Großflughafen” angekommen. Bei allen anderen sieht die Bude so aus wie aus einem ästhetischen Hochglanzmagazin, bei mir kann nicht mal mehr RTL2 was retten. Whatever.

Ich bin kein ganzer Mensch und ich weiß das. Für Berliner Verhältnisse bin ich gar nichts. Das ist mein dunkles Geheimnis: ich hab kein Style und ich hab mit Sicherheit auch kein Geld und wenn ich das Geld hätte wäre ich eher wie diese russischen Neureichen, über die sich die mit dem Adeltitel beim Apres Ski immer lustig machen. Immer öfter denke ich darüber nach, dass der Ruhrpott womöglich die Heimat ist, die ich suche.

Fehlt mir der sechste Sinn der Inneneinrichtung?
Wo verstauen andere Menschen ihre unschönen Dinge?
Wie viel Zeit sollte ein normaler Mensch in seinen Lebensraum investieren?
Gelte ich in Kopenhagen als vollwertiger Mensch?


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20karo swen poledance
12product
9summer, work, ibiza, love, yoga, coconut, the beach
4Kanye West Rails Against Class Divisions
February
26ALL DAY ALL DAY
25when u think
20bologna
18BIG BALLERMIKE
14Jon Hopkins – Open Eye Signal (George FitzGerald Remix) – YouTube
11Keith Ape – 잊지마 (It G Ma)
11SARA 2 for UCON
10PRINS
6Hellnotize U
January
31falcons!!!!
29LA CRASH
28drugs
26is that all there is
24all my friends
22grenzen
21hey
13The Acquisitive Self, Minus the Self
10I AM NOT CHARLIE
8gym
8hope vs fuck you
6unknown
6Countdown To Zero
5love me harder


2014
December
25best tracks of 2014
21sad kanye
19the halal guys
18ohhhh tannenbäume
15shoebox money
13saturday, 11 am (playlist)
12sci-fi
12the politics of ‘informal’ urbanisation
11tisci roberts
10Einsame Heldinnen
9elvis depressedly / no more sad songs
9only
5shame / bondage
4triple black huarache
1no good
November
30Redlight Mix for i-D
28koudlam / negative creep
25#ferguson
21Skyplex Orlando
19KUČKA / Divinity
17all red
1367P/Churyumov-Gerasimenko
12k
10jazz cartier
10DJ Sprinkles
10ISIS fashion game
10life
8interstellar 2001
5wet sneakers
5teenagers
4The Sadness of T-Pain
4hm x aw
4hood-lum
4sole searching
3Folgers Commercial
October
25#thatsnotme
25berghain
24We Good in FSD x Noisey
21peaking lights mix
10Bobby Shmurda
7There’s Basically No Way Not to Be a Gentrifier
7Pablo Mateo / LACK
3Return of A$AP Rocky
2O FORTUNA
September
30tinashe – aquarius
25in to the night sky
22Gelerntes 2014
22if u love me
17OG Bobby Johnson
10byung-chul han
7BRAUN BN0036
3melona
3neoliberalismus
August
28HEATSINK
12First Thing
6Luke Abbott Resident Advisor Mix
5enthaltungen
July
30No Mediocre
30Three Mile Island
29deconstruction for dummies
29aktivisten
27Judith Butler
24100 BLUNTZ
22frieden
21Can’t Do Without You
18TOOL #throwback
18MH370 / MH17
11A MILLION at PLACE: BERLIN OPEN AFTERSHOW PARTY
10NOWDAYS / proll
8diana buraka
7brand eins und die Frauenfrage
4Liebe Brigitte, ich hasse dich!
4Stoppt die stereotype Berichterstattung!
3sapiosexual
1pm
June
30calypso / steel pan
27Jamie XX: UK Throwback
27Lazy Cow
24glimpses of summer
24Zeit für das Leben abseits des Geldverdienens
24Wir ist ein anderer
24Kampf der Kulturen: Kritik
23NIPSTERS
20jeremy meeks
19LACK002
17Caustic Window
17Retro/Grade, Moda
17Champagne Papi 25
17Moschino Burka
13Berlin – Alienated City
13I’m Fresh
12Fight Night
8Abu Ashley – Asmaa
6Air Jordan Future
6MYGIRLS by Hrdvsion
4Nils Frahm
3sleep paralysis
2ABTANZEN MIT ANNETTE
May
29only real “cadillac girl”
29yea sarah
29krypta
27just married
272girls1pipe
26Mehr als Tempelhof
26versace x brazil
26wesh
26“Die Partei” ist im Europaparlament
24back of my hand / throwback
23„Die EDM-Kultur pisst mich richtig an.“
22If This Is House Music, I Want My Money Back 3
21THIS BRUTAL HOUSE
19resonating
18do you wanna… ?
16École de pensée
16Boiler Room: A Missed Opportunity?
15YOHJI YAMAMOTO
15Whatever You Want
13Jesse Darling
13Feel// Lofty
12Awaiting / Leipzig
12LEFTOVA
11Y3 Qasa High All Black
8basilika valencia
6On Bronies And Hypebeasts
4home
4MYKITA x MAISON MARTIN MARGIELA
21. Mai 2014
April
30BRICK IN YO FACE
29PETER DINKLAGE
29digitale demokratie
28IVORY
26Shit My Photography Professor Says
25Chasing Kurt ‘From The Inside’ (Henrik Schwarz remix)
24Elian’s Theme, Based On a True Story
23Gone
22Let Me Be Your Fantasy
21The Range XLR8R Mix
16An & Ria’s #First flight
15frankfurt 2014
15Serious
13cadillac girl
8nova
2Der schöne Schein des Fotobloggens
2daje barbour
2#AfterSex: The Instagram Selfie Trend We Don’t Need
March
25times
25Hashima Island Photography Project
25Isabell Lorey: Gouvernementalität und Selbst-Prekarisierung | eipcp.net
24mesh networking
21Youth subcultures: what are they now?
19SPOOKY BLACK – WITHOUT YOU (PROD. GREAF) – YouTube
19Tension
12Majestät
12e-Zigaretten Test
11Langweilige Zeiten
10Sneaker Wars LA Gear/ Nike documentary 1990
4Dyssemia
3CHRISTIAN WERNER · Menschen, die ich traf
3normcore
February
28Smartphones versus DSLRs versus film
17Das Ende der Toleranz
13Brutalism Made Me Hardcore
11beatless in space
7OnePiece 2
6OnePiece Kotti
January
28Why is female sexuality called a sickness in the Arab world?
27max bill
23steinigung
23girl pasta
23Why The L Word still matters ten years on
20rostrotkupferbraunbronze
20Kickstart My Heart
18Detroit
13morozov was right
6Oneohtrix Point Never – Boring Angel
6the power of christ
5bennington


2013
December
28Pop will greet itself
26turns turns turns
25are u geard up
23A feeling
23igays
18i’m aquarius
18a word on beyoncé.
12onepiece all
7onepiece final
6Hrdvsion Mix For The Astral Plane
4Länderstatus der Hauptstadt: Warum Berlin arm ist – und warum das nicht so bleiben wird – Berlin – Tagesspiegel
4Four Tet Tokyo Mix
3marie vahct
November
30abmahnung von kim
28treew.
27wonderwood
26west, nike, adidas
25fashion brands
24bang bang boom
24selfish human death
24Berninis David
23This Is What Its Like to Be Poor
22▶ BICEP | SATISFY in FMB002
22virgo, last weeks of november
20everyone you love will die
2Jackmaster K
October
31last minute panic
25jason waterfalls
24tape
22showgirls
September
25security questions
24Hipsterism
18syria: a social media war
177
14Why Generation Y Yuppies Are Unhappy
August
31KEEP IT DEEP
30the giver
27The Debate Over Intervention in Syria : The New Yorker
26the ugly thief
24the irony
23STOP CALLING IT DEEP HOUSE!
20blogger bucks millions
20Weeds
20sacrifice
19dontwatchthat.tv
18lying is the most fun a girl can have without taking her clothes off
18commitment to play
18i protect my feet from the monsters
17just stop being good.
16all blacks / new zealand
16Best Of: Funny Amazon Reviews
16nuts
15i want to make love to you like in the movies
15Conservation of Ninjutsu
14teens on tumblr: the heroin aisle
14people who write
13lupe aint impressed
12look right through
12perfection
11play tennis
11cajmere / brighter days
7i can make u feel better
2Lacoste Missouri Tricolore
1You Fucking Me Makes Me Bilinigual
July
30Click The Shutter
30hyper/eclipse nostalgia
30Cannabis
30netstyles
29poor mcd
29inkontinenz in berlin
29SHIFT AL MANI
26i could still
22god knows
19to patch with gold
1910 Rules of Internet
19yesterday
18tamy atlas
18wooks & festivals
16men
14hungry for the power
13echos
11brown, blank
9EVENT CALENDAR
9west psycho
4Leaving All Alone
3murda murda
June
26air pegasus 92 QS
25stussy adverts
24leben + kultur
24MOTOR CITY DRUM DEPRESSION
24Each From Different Heights
24murakami
24tcsd
12yeezus 2
12yeezuz
11pasta
9clekclekboom
7Lolita City / The Weirder Web
3@GADpls
2Rückkehrunruhe
May
30wearld
29every single night
28HLF ’13
27150session
27gold
27thinking of you
27grundvertrauen
24THAT SHIT IS AN IPOD
22yugen ep
22TIE DIE
21nothing changes
14chanel
14wiseheit
13Girls I Know
12expo
10throwback abitur
10“my name is hello”
9collide
7what sucks
4april / twisted chaos turns
April
30unbroken / chances
29M1NDFVCK on Vimeo
29she will
29life of pi
28Why You Should Start Smoking
26made to stray
26#creamcake #dani #search #mixtapes #ritalin
26tiefpunkte
22right now.
22Marcel Mauss: Die Gabe
19sunday afternoons
16ogbart
16agnostic
15what ya doin / waze & odyssey playlist bomb
10syria
6lady science
March
27evening ceremony
27blurred lines
26trainers
25dj koze
22y3 qasa / futuresex
18baumhaus
18i ain’t happy
17happy st. patricks day
14lightbulbs
14the best gif ever
13KAPITULATION
13aint armand
1217
12Performativer Widerspruch
12The 150 Things the Worlds Smartest People Are Afraid Of
10my plans
9berlin rich
8huaraches
680days
3inspector norse
February
19AWESOME
19givenchy backpack
19Kapitalismus: Wollen sollen
18ghost raid
18retrograde
16better off alone
15novocane
14nike air max 97
14“Nobody wants to be legendary.”
132 BROKE GIRL$ MIX
12Nike: The No. 1 Most Innovative Company Of 2013
12Her Trainers
12Time Travel
12demons
12bodies
11i don’t want to live anymore.
11before i ever met you / banks
10harlem shake meme
10relationshipstatus: radiohead
9girlporn
9leave it alone
8GETTING IT
7barely breathing
6chris brown
6GERADEHAUS
6air base & nike trainer clean sweep
6life advice
6Alternative Engagement Rings
3agony
3Love and Will, Silver Linings Playbook
3Come Back
3we fly high
2the pit of despair
2drugs 2.0
2bloomington
1january 2013
January
31lay around
31Nike Flyknit HTM Chukka
30raf simons
30proper amount / westsiiiide
30strawberry is my jam
30inneneinrichtung / dsg tbt
29lobi lobi
28The Dialectic of Technology / Benkler Criticism
28bassline anthem
28my type of party
25amour / sicko cell
25bump n whine
23its only right / raiden major 118
21der alte
21SANGO
21you make me wanna
20the new microsoft
20The Interstellar Mission
19paradoxing
19180 spring 2013
18PELICAN
17girl, corrupted
17finally rich
17adidas?
17cartoons & cereals
16▶ LUNICE 1XTRA MIX
16flight facilities win this things
16Capital STEEZ
16hood by air / fashion / benetton
16illuminate
14work
14improbable
11starkey / orbits
11ASS-aD The Virus / 28 Weeks Later
11Solipsism / Overview Effect
11Watch Over Me
11I’M READY
10Riddick
10i wanna fuck you like an animal
10NYC Panorama
9Air France Flight 4590 / Concorde
9The Improbable is the New Normal
7steal art
6you won’t stay the same
4beats me
4TRUKFIT
3facety
2phone number rhythm


2012
December
31yebo
26ny xxx
25testing
23coming soon
23vape
23Have you ever experienced a plot twist in real life?
21du bist nicht brudi du rudi
20QUIVVER
20irreverence justified
17la familiar
16summer vans
13nike roshe (again)
12bitch dont kill my vibe
12No Letting Go
12wild riders
6air gasm
5about to die
November
28north face back to berkely
26duality cpt murtphy
26destinys child
26triumph & a letter goodbye
22How to Live Without Irony
21raf simons x eastpak
21fragments
6stussy shirts
6NIKE 2013
4sean price
2SS
2thuggin shidd
2sky series
2classic
2gucci mane
1morningness
1free reese
October
29The GDR’s Ministry for Building’s demolition site
28Circlefusion comments on IWTL how to whistle.
27untitled found
26nino
26u know whats up
26i’ve possibly lost all religion
25baby
25jay rock
25rucksackrucksack
25tiger black
18t-rex love
15Calvin & Hobbes
5KANYE WEST DELETES ALL OF HIS TWEETS
3You know you’re a Berliner when…
September
25watermarked
19worth mentioning
6BINGO
5fgb
5cyril hahn
2foolish games
August
29Nike Roshe Premium Holiday 2012
28oops
27have a cake
27Jessie Ware – Sweet Talk – YouTube
17if u love me
14“HIDE THE PAIN” OFFICIAL MUSIC VIDEO-A GANGSTA KRIX & G FILM – YouTube
13I WANT YOU
10180
10NEW YORK
9ashanti – foolish
6hyperdunk + nrg
1blue widow
1sherry turkle vs instagram
July
31Nike Roshe
29Not In Love
28im a g ur a jerk
28death cumz
23YXES
22frank ocean, again
18DARK
17thats me
17t/b
10thats alright
94 Loko
6i dont care
4frank ocean
June
25you belong to me
2090s
12sexy sweaters
11FuckYeahSergioRamos
7deuces
May
29black box
23aint that peculiar
14aint that peculiar
8i’m single
2should i
March
28IO Tillett Wright
27A Girl You Should Date
23Walk And Talk
22big dreams, gangster
22the destruction of small ideas / nazi aesthetics
21nike air max
2Yourstru.ly Presents: BIG K.R.I.T. & Grillade “Hometown Hero” on Vimeo
February
24NOTICE
22WATCH THE THRONE
15CLIMAX
8liebe
6roberta haze
6open
5Adorn
3britney
3berghain
2Under Your Spell / Drive
2when your love is safe
January
26unsaid
24complex / basquiat
24COMMES DES FUCKDOWN
23cash rules everything around me
22trading favors
21hanging on
7jhameel
5Lady Wu-Tang
1MTHRFNKR


2011
December
25crackers
24wu-tang
23Kaffeesatzlesen
22THE HATE LIST 2011
13outstanding
12air force 1
11ukrainian nightclub
10Smiling Faces
54evergreen
5Balmain Spring
3peanuts
November
27origin of the world
27consensual hallucination
26Here, In Heaven
20The Pizza Vegetable
20syzzurp
18generation sell
18burberry scarf
18Radikaler Konstruktivismus
18everyday thang
18google maps art
9Reebok x Basquiat Omni Pump Lite
5Alien Love
4Boots 2011
3SUPERIEST
3occupy oakland
October
26EASTPAK X KRISVANASSCHE
21I’m His Girl
21cape socks
20Denis Osmanbegovic 3D Art
14TAKYON
13Occupy Wall St.
6SONIC
5midtown x harlem
4LYRICS TO LIVE BY
September
30dope bags
29alaska
28Wolfgang Tillmanns Abstract Pictures
27Where The Fuck Are We Going?
22self conscious
21PUG!
21GQ on Rick Ross
20Eeazy
19svpply
18I’m Waiting
16heartbreaker
16Haw-Lin
16things that are not funny
15minimalism
15Thinking About Forever
13Playing House
13you are doing your best
13Mac Miller in Berlin
12Been Around The World
10Blue Jeans
8Nike Air Mag
6TAKYON
6tv pitches
6Gabriel
6berlin festival
6The Weekend
2another kind of love: michael donovan
2SHADY FLYTOPS
2overload
2Lost In Love
2truth & lies
1Rossay
1Gaspar Noir
1Joy
August
31tumblr roundup
25The Madbury Club
25Lecs Luther † Luther
24Jareaux
23Billboard Street Art
23Diorama Map Rio de Janeiro
23huh. magazine.
23Realistic Conflict Theory
22Nick Cave Letter to MTV
18▶ Are You That Somebody
17the influence of ceiling height
17Take 1
17WTT REVIEW
16bulls
15the sky is grey
15x
15Generation F*cked
15guide to life
15tensnake
12dancing
12Peso
12dunston
12Hug A Hoodie
12always on
11diazepam
11is it?
11Can&Should
11new balance x overkill
10cry baby lane
10Triology
9xkcd: Angular Momentum
9Crime for Crime’s Sake
9inspiration of golfwang
9spot on.
8cobain
8unspoken
7Survive It
7Bypassing The Leap
5‪Timbs Do Work
5England Casuals
5Causing Hell
5Watch The Throne.
5Is Pop Culture Consuming Itself?
5100 artists
5The Devil’s Dictionary
4The world is but a canvas to our imagination
3KKK
3Airbnb may face challenges over rentals
2espaniol
2More Sun
2blah blah blah
2robo trippin’
July
30fresh
29hipbone
28Kill
27Know Where
26Wrong For You
26nice painting.
25‪ShoeZeum Guided Tour
25Deconstructing DJ Khaled
25Bridesmaids
22get em girls
22tyson
22too small
22How To Disappear Completely
21Overpopulation
20back at you
20Ti$A Sweatshirt
20just do it.
20Kissing A Good Kisser
19Microwave Popcorn Ass Niggas
19Manhattanhenge
18falling
14what’s happening
14champion
14Girlfriend
14lists
14My American Friends
14WUGAZI
13down the line
13dickhead
13skyforce
11vt premium
6Water
2bread&butter
1a summer picture
June
27Joy O
27Garbage Day
27LE CLOWN LYRIQUE
26How to Land Your Kid In Therapy
23Nike of Samothrace
23PR JR
23Nike FLOW
16Naked Arctic Dive
16ghetto
16Your Mom
16After The Smoke
15RIDE
15sneaker
14dirk nowitzki
14Hit Em HIGH
14memories
12taps/moses
10hilarious
10unknown
10Why is U2 so popular?
9Video Games
7vorschläge vw magazin
7Classy Alamo
6curators and imitators
3Last Exit To Brooklyn
May
31aesthetickinetic
31Indian Eyes
31fuck this fuck that
31brazil
31coverjunkie
31times square
30What My Last Girl Put Me Through
30kisser
27‘The Hangover’ and the Age of the Jokeless Comedy
27Planned Obsolescence
24Gif’ed
24Tyler, The Creator – Analog (Cidade de Deus) on Vimeo
18silberpfeil
18Walmart
17The Cosby Sweater Project
17airbnbn
16getting goblin
13Belly
13warehouse 90s
12what you want
12loft music
11atomic
11war
11Pixação
11ny yankees
11babe
8Novacane
6late night special
5she
5Luper
5CTRL x YEAHSARA
42 days til OFWGKTA
4doppelganger
4before & after
4Test
April
30Birthday Parties
28Contagious
26Odd Future Signs a Record Deal
26Killing My Childhood
26stromerkids
25Human Nature
2527 hours of DIPLO / MAJOR LAZER
25Creature
25FIXATION
25My Mom Couldn’t Cook
24LARJ at Horst KRZBRG
24Robin In The Rye
23Ghetto Funk
21Captured
204/20
20Sneakers
19LA Swagger
17In Defense Of Offensive Art
15The Douche
14Iceland Landscapes
14The Worst Mistake in the History of the Human Race
14Jamie xx & Oneman
13ODD Future Concert Berlin
13pay the writer
12Pawncho
12CHROME
12summer weekends
12WE ♥ MARCEL
11vita sackville
11Good Girls
11ATA
9Carla Gugino
8Hesher
8WHAT MAKES THE BEST PET?
8da bassment
8Juan Uslé
7Magda
7Glass Table Girls
7Marius Roosendaal
4Accurate. True.
4Child’s Play
4Last of the Famous International Playboys
4Shooter’s
4PBR&B
2FreedMinds
1sneeze
1zombie architecture
1Another Girl
1Iron
March
31rest of
31Sasha Grey
31Choke
31Antlers WiFi
30subletting berlin
30Sandwich Mondays
30Jay-Z’s Great Champagne Robbery
29LEUCHTPUNKTORDNUNGEN
29Odd Future SXSW 2011
29sex is no accident
27fuck the police
26portability
26California Love
25Miles
25rock hudson
25hugh ferris
24hummel
24Dear Coke Talk
23liz taylor
23If we don’t, remember me.
22inside luzia
22BACKPACKER Magazine
21the dougie
21captured
21just do it.
21soviet roadside bus-stops
18embody
18The Stoner Arms Dealers
18The Dictionary of Obscure Sorrows
17American Animal
17seth godin
17sandwiches
17huntersthompson
17surferboy
17notes on charlie sheen
16Funktionsorte : Matthias Heiderich
16tyler, the creator
16burial / four tet / thom yorke // ego
16on the ground
15wicked games
15years of kicks
15the weeknd
15Odd Future
15Macht und Vermittlung.
11jimmy edgar