nah : 09.2014 : Gelerntes 2014 (Thoughts)

Weniger Leute, die nerven. Mehr Egozentrik und dadurch auch zwischenmenschlich mehr Reibung, aber im großen und ganzen vor allem Prioritäten und in gewisser Weise Erfolg durch Routine. Der Coming of Age Roman ist immer noch nicht geschrieben, aber zu welchem Zweck auch?

Ich bin nicht mehr traurig, wenn ich alleine bin. Nur hungrig, jedenfalls meistens. Mich haben die Fettprobleme von Frauen getroffen. Ich wusste gar nicht, wie glücklich mich meine Oberschenkel-Ignoranz 2012 gemacht hatte. Vielleicht bin ich deshalb nicht mehr so labil, wenn ich alleine bin… weil die Schinken mir Gesellschaft leisten. Ich, Schinken und eine tägliche Dosis Betäubung.

Mehr Geld wird ausgegeben, und zwar mehr durcheinander und ohne genaues Konzept. Gespart wird auch, aber ziellos, deshalb tut es nicht weh, wenn ich jeden Tag am Geldautomaten stehe und ziehe und ziehe und ziehe und mich dann wundere, wieso ich in der Uni nicht hinterher komme.

Es könnte alles schlimmer sein.

Langweile mischt sich mit Zufriedenheit mit Unzufriedenheit. Ich will nicht, das alles aufhört. Ich will für immer an meinen letzten zwei Hausarbeiten sitzen und nicht darüber nachdenken, dass alle weg gehen. Ich will hier bleiben, zwischen 2011 und 2014, und alles noch mal machen. Nicht besser, nicht schlechter – noch mal. Es war schon alles okay so.